Die Pflegebranche zeichnet sich durch eine nachhaltige und kontinuierliche Zunahme der Anzahl pflegebedürftiger Menschen aus. Sie steigt von 2 Millionen im Jahr 1999 auf prognostiziert 3,37 Millionen im Jahr 2030 an. Diese vor allem demografisch bedingte Zunahme und die hinzukommenden individuellen Erwartungen an zeitgemäße Pflege- und Betreuungsstrukturen erfordern ein breites Angebot an Leistungen. Die Pflegebranche stellt demnach eine der zukunftsträchtigsten Arbeitsmärkte dar.

Tabelle Pflegebedürftige

Der ambulante Pflegebereich zeigt die stärksten Zuwächse. Gleichzeitig ist die familiäre Pflege seit Jahren rückläufig. Die demografische Entwicklung, der kontinuierliche Abbau von Klinikbetten, kürzere Verweildauer in Krankenhäusern, berufliche Mobilität und weit auseinander lebende Familienstrukturen führen dazu, dass zunehmend ambulante Pflege in Form unterschiedlichster Angebote erforderlich wird. Pflege durch ambulante Dienste, hauswirtschaftliche Leistungen, Kurzzeit- und Verhinderungspflege, Wohnen in Verbindung mit Tagespflege bei gleichzeitigem Wunsch, in den „eigenen“ Wänden gepflegt zu werden, stellen die zunehmend nachgefragten Leistungen dar. Die vollstationäre Pflege wird durch schwerstpflegebedürftige Menschen und demenziell Erkrankte der Pflegegrade 3 bis 5 dominiert. In Folge der Leistungskürzungen der Pflegeversicherung in den Graden 1 und 2 werden diese Menschen hin zu der ambulanten Pflege tendieren (müssen).

Die Leistungsvielfalt muss am Bedarf der individuellen Lebenssituationen jetziger und künftiger Zielgruppen ausgerichtet werden. Die Leistungsstärke wird im Wesentlichen

  • über die Qualität der angebotenen Leistungen,
  • durch eine Angebotsvielfalt und
  • durch die Attraktivität der Wohngebäude bestimmt.

Diesen Anforderungen stellt sich Orpea Deutschland.